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Titel

Teil 05 - Januar + Februar 2013

Dienstag, 08.01.2013

Da ich nun schon etwas über 20kg auf die Waage bringe und noch nicht selber ins Auto springen darf, hat heute Frauchen für mich eine Hunderampe 4PETS Easy-Steps gekauft. Nun kann ich gemütlich die Hunderampe rauf in meine Hundebox im Auto oder natürlich wieder aus dieser hinaus laufen. Meine Zweibeiner schonen sich so den Rücken und ich meine Gelenke. Gute Idee – danke Frauchen!

 

Montag, 14.01.2013

Da ich ja seit einiger Zeit auf den Abruf, auch Rückruf genannt, nicht mehr reagiere (siehe auch meine Erlebnisbuch-Einträge vom 02.12. und 22.12.2012), werde ich nun draussen gefüttert. Dies haben in der Hundeschule vom 10.01.2013 mein Frauchen mit der Hundetrainerin beschlossen. Nun wird also beim Rückruf 2x mit einer Hundepfeife (Acme Einzelpfeife 211½) gepfiffen, um meine Aufmerksamkeit zu erlangen und dann der Rückrufbefehl ausgesprochen. Wenn ich daraufhin umgehend zu meinen Zweibeinern komme, gibt es Futter, ansonsten gehe ich leer aus.
Heute Morgen war Frauchen aber sehr zufrieden mit mir, denn ich habe mir auch sehr Mühe gegeben, gehorsam zu sein und immer sofort auf neue Kommandos zu reagieren. Jedes Mal wenn der Abruf kam und ich zu Frauchen rannte, bekam ich feines Essen – ich glaub, das war mein Morgenessen. Es schmeckte mir auf alle Fälle hervorragend.

Am Nachmittag habe ich unterwegs eine fremde Zweibeinerin mit einem komischen Gegenstand in der Hand, welchen sie über den Kopf hielt, auf dem Trottoir angetroffen. Wuff, wuff - meldete ich mich zu Wort. Die Fremde streckte mir daraufhin die Hand zu, um daran zu riechen. Frauchen erklärte ihr, dass ich den Gegenstand (sie nannte es "Regenschirm") in ihrer Hand nicht kenne. Die Frau klappte daraufhin dieses Ding (Wie hiess es doch gleich? Ah ja, "Regenschirm".) zusammen und hielt es mir vor die Nase. So konnte ich einmal ausgiebig an einem Regenschirm riechen. Nun (er-)kenne ich diese Dinger das nächste Mal also auch.
Mein Frauchen und die fremde Zweibeinerin unterhielten sich noch kurz, bevor es zurück zum Auto ging.

 

Sonntag, 27.01.2013

Heute habe ich es geschafft, meine Zweibeiner wieder einmal richtig stolz auf mich zu machen.
Ich durfte heute Nachmittag wieder einmal frei rumrennen, als ich ca. 250m entfernt ein anderer Zweibeiner mit zwei freilaufenden Hunden sah. Ich dachte mir, ich will ja mal nicht unhöflich sein und diese beiden Hunde mal begrüssen gehen. Ich also nichts wie losgerannt, als ich meine Zweibeiner meinen Namen rufen hörte. Was soll's, dachte ich mir und rannte in freudiger Erwartung weiter. Doch was vernahm ich da? Das war doch der Ton der Pfeife von meinen Zweibeinern. Ich blieb mal stehen um zu gucken, ob ich richtig gehört habe. Ja, ich denk, dass mein Frauchen mit ihrer Hundepfeife nach mir gerufen hat. Hhmm, was soll ich jetzt nur tun. Ich schau nochmals zu den beiden Vierbeinern hin. Sie scheinen mich noch nicht wahrgenommen zu haben, denn sie schnüffeln ganz in eine andere Richtung und schauen schon gar nicht zu mir her. Nun stecke ich etwas in der Zwickmühle: Ist es nicht unhöflich, wenn ich meinesgleichen nicht begrüssen gehe? Anderseits liebe ich die Hühnerhälse, welche mir Frauchen bestimmt gibt, wenn ich zu Ihr zurückkehre. Während ich so überlege, beginne ich zur Ablenkung am Boden zu schnüffeln. Wie soll ich mich nun entscheiden? Ich werfe nochmals sicherheitshalber einen Blick zu meinem Frauchen. In diesem Augenblick ruft sie mir das Rückrufwort zu. Tja, und damit hat sie mir die Entscheidung abgenommen: Ich habe mich entschieden, zu meinen Zweibeinern zurück zu rennen.
Wow, man glaubt gar nicht, wie meine Zweibeiner sich darüber gefreut haben. Sie haben mehrmals betont, wie stolz sie auf mich seien, haben mich gelobt und gestreichelt – und es gab einen feinen Poulethals! Mal überlegen, ob ich das nächste Mal wieder so reagieren soll ..... ;o)

 

Dienstag, 29.01.2013

Erfolgserlebnis 2 - für mein Frauchen!
Habe mein Frauchen beim Morgenspaziergang wieder überglücklich gemacht. Dies nicht nur, weil ich wunderschön gelaufen bin (also Fuss, "nöch", etc.) und jeden Befehl sofort umgesetzt habe. Nein, beim Rückruf habe ich alles getoppt!
Ich war beim freien Laufen gerade so gemütlich am Rumschnüffeln (es gibt da ein paar interessante Mauslöcher, welche ich weiter empfehlen könnte ;o), als ich da ein Stück von mir entfernt ein paar Krähen bemerkte. Da dachte ich mir: Mal sehen ob die auch schon wach sind, ich renn doch einfach mal auf sie zu. Mein Zweibeiner hat mich jedoch sofort durchschaut und mit der Hundepfeife gepfiffen, wie auch das Zauberwort für den Abruf eingesetzt. Da gab es für mich nicht mehr viel zu überlegen, denn was ist schon die Feststellung, ob Krähen wachsam sind gegen eine feine Belohnung in Form von etwas feinem für meinen Magen. Ich also rechts und kehrt und im Eilzugstempo zurück zu meinem Frauchen. Hey, ihr glaubt das wahrscheinlich nicht, aber das richtig ein Fest, welches da mein Frauchen veranstaltete, als ich bei ihr ankam. Nun, ich würde sagen: Ziel erreicht – Frauchen war glücklich und ich erhielt nebst lobenden Worten und Streicheleinheiten auch noch einen megafeinen Happen!

 

Freitag, 01.02.2013

Erfolgserlebnis 3 - für mein Frauchen und Herrchen!
Auch dieses Mal durfte ich beim Nachmittagsspaziergang wieder ein Stück frei laufen. Da sich auf Grund der Nässe in den Wiesen viele grössere Tümpel gebildet haben, hat es viele Enten, welche diese für ihre Schwimmübungen nutzen. Ich sehe ja oft Enten, welche gerade aus den vielen Bächen entlang meinen "Gassi-Wegen" wegfliegen, wenn Zweibeiner in ihrer Nähe auftauchen. Deshalb konnte ich mir noch nie von ganz nahe ihre Startvorbereitungen und den ganzen Abflugvorgang ansehen. Nun wollte ich einmal diese Gelegenheit beim Schopf packen und mir das Ganze einmal auf Pfoten-Distanz betrachten. Ich also mal kurz einen Spurt Richtung Tümpel ..... und schon erklang der Pfiff mit der Pfeife! Da haben aber meine Zweibeiner wieder super aufgepasst..... Als ich dann auch noch den Rückrufbefehl vernahm, drehte ich um und ging wieder der Blitz zurück zu Frauchen und Herrchen. Hey, die Stimmung war da richtig "chilbimässig" – es gab ein Hallo und viele Streicheleinheiten und lobende Worte. Ich glaube die Worte "feini Tenshi" habe ich sicher 100-mal gehört. *grins* Auch der feine Happen dazu war nicht zu verachten!
Und wegen den Enten: Es wird sich sicher ein anderes Mal die Gelegenheit zu einem genaueren Studium bieten. *zwinker*

 

Samstag, 02.02.2013

Bei schönstem Schneegestöber war heute wieder einmal Hundetraining angesagt. Die Vorbereitungen dazu verliefen jedoch etwas anders als sonst üblich: Ich musste in die Hundebox im Auto, jedoch blieb der Kofferraum offen und dennoch wurde das Garagentor geöffnet. Und vor allem: Auf was warteten meine Zweibeiner? Warum fahren wir nicht los? Ich habe mal kurz nachgefragt, jedoch war die Antwort nur ein lapidares "Still, Tenshi". Und dann fuhren auch noch die Zweibeiner von Kimba vor. Was wollen denn die hier? Ich habe es gar nicht gerne, wenn Aussenstehende mir beim Training zusehen. Oder sind sie zufällig hier? Aha, dafür ging es jetzt los, denn meine Zweibeiner stiegen nach einer kurzen Begrüssung von Frauchen und Herrchen von Kimba ebenfalls ein.
Auf dem Trainingsplatz angekommen, wurde zwar der Kofferraum umgehen geöffnet, jedoch musste ich wieder im Auto warten. Was wohl die Zweibeiner alles zu besprechen haben? Aha Frauchen von Kimba geht zu ihrem Auto – und siehe da, sie lässt Kimba aussteigen! Habe ich mich gefreut, dass Kimba auch da war. Ich konnte ihr gleich noch ein freundliches Hallo zurufen, bevor sie mit ihrem Frauchen loslief.
Nun durfte auch ich die Hundebox verlassen. Hey, Frauchen, was machst Du da? Kimba ist doch auf der anderen Seite! Aha, es ging nur ein Stück in die entgegengesetzte Richtung. Wie ich dabei mitbekommen habe, ging es darum, dass Kimba und ich uns zwar bemerken, jedoch nicht gleich losspielen wollen. Aber hey, jetzt machen wir noch einen Bogen um Kimba, ich möchte sie jedoch endlich gebührend begrüssen!
Endlich auf der Wiese durften dann Kimba und ich spielen. Das war dann ein Gaudi. Quer durch die matschigen Wiesen und durch die Tümpel (gut, bei den grossen machte ich einen Bogen darum herum, während Kima vergnügt und weit spritzend quer hindurch rannte). Plötzlich wurde Kimba von ihrem Frauchen Abgerufen und sie ging sofort zu ihren Zweibeinern. Ja, und was mach ich jetzt? Aha, Mein Frauchen ruft mir auch. Also, was soll’s: Ich kann ja nicht gut alleine "Fangis" machen, also gehe ich halt auch zu meinem Frauchen. So ging es dann einige Male: Spielen, Rückruf, spielen, Rückruf. Was soll denn das? Sind wir gerade mal so richtig im Spiel drin, erfolgt der Abruf an Kimba und anschliessend auch der Rückruf an mich. Wie Kimba und ich aus einem Gespräch zwischen der Hundetrainerin und unseren Zweibeinern mitbekommen haben, soll dies eine Vorbereitung für zukünftig gemeinsame Spaziergänge und Ausflüge von uns sein. So soll die Gefahr gemindert werden, dass wir zu viel spielen (kann man denn das?) und uns zu sehr in das Spiel hineinsteigern, so dass aus dem Spiel plötzlich ein Streit werden könnte. Wenn wir während dem Spiel immer schön brav auf den Rückruf reagieren und diesen befolgen, sollte es immer bei einem schönen und friedlichen Spiel bleiben und alle werden die Ausflüge und Spaziergänge in guter Erinnerung behalten: Kimba, ich und auch unsere Zweibeiner!
Aber dennoch kann ich sagen: Es hat riiiiiiiiiiiesen Spass gemacht und ich war danach auch entsprechend schmutzig. :o))

 

Sonntag, 03.02.2013

Ein herber Rückschlag – für meine Zweibeiner. . . . .und für mich!
Wir waren heute Nachmittag auf dem Damm vom Linthkanal bei unserer täglichen Nachmittagsbeschäftigung. Nach einiger Zeit an der Schleppleine durfte ich wieder frei rumrennen. Und was höre ich da von der anderen Flussseite? Ein überschlanker Hund (soll von der Rasse "Windhund" sein und die seinen nun mal so) mit grauer Decke rief mir zu und rannte dabei dem Fluss entlang. Damit ich ja nichts von seinen Erzählungen verpasste, bin ich natürlich parallel dazu auf meiner Seite auch den Fluss entlang gerannt. So gemein: Genau da erfolgten der Pfiff von Herrchen und der Abruf. Nun, zögern bin ich dann zu meinen Zweibeinern zurückgekehrt. Habe etwas missmutig das Lob und die Belohnung angenommen, denn lieber hätte ich noch etwas den Erzählungen von dem Kollegen zugehört.
Da ich jedoch weiterhin frei laufen durfte und kurz darauf der Windhund wieder rief, bin ich sofort wieder losgelaufen um den spannenden Erzählungen zu horchen. Dass ich mich dabei immer weiter von Frauchen und Herrchen entfernt, ist ja nicht meine Schuld. Sie müssten ja nur etwas schneller laufen. Den erneuten Pfiff wie auch den Rückruf habe ich dann halt leider nicht gehört, weil ich erstens dem Kollegen auf der anderen Flussseite zuhörte und zweiten mich auf den gerade erfolgte Start von ein paar Enten konzentrieren musste. Ich bin dann sogar parallel zu den startenden Enten den Fluss entlang gelaufen und habe mich immer weiter von meinen Zweibeinern entfernt – bis ich in eine "Sackgasse" gelandet bin. Weder konnte ich weiter den Enten folgen, noch dem immer noch schwatzenden Windhund. Das einzige, was mir blieb, war umzukehren um zu versuchen, auf einem anderen Weg den anderen nachzurennen. Aber bevor ich dann mein Vorhaben in die Tat umsetzen konnte, stand plötzlich mein Frauchen vor mir und packte die Schleppleine, welche ich die ganze Zeit an hatte. Sie schimpfte mit mir und sagte etwas von "ungehorsam" und "nein" und brachte mich zu Herrchen zurück, welcher seinerseits von einer anderen Seite her versuchte, mich abzufangen. Auch er war spürbar "unhöflich". Wir kehrten dann umgehend zu Auto zurück, wobei ich immer an ganz kurz gehaltener Leine zwischen meinen Zweibeinern laufen musste. Da waren mir kein Schnüffeln und keine Blicke zurück gegönnt, es ging einfach stur und in schnellen Tempo immer voran.
Das gemeinste jedoch an der ganzen Sache: Zu Hause wurde ich mit Nichtbeachten bestrafft und musste ohne Nachtessen schlafen gehen. Ob ich das nächste Mal doch besser das Pfeifsignal und den Rückrufbefehl nicht ignorieren sollte??

 

Sonntag, 10.02.2013

Ein Spaziergang mit Kimba macht einfach doppelt so viel Spass! Erst recht, wenn es noch viel Schnee zum Rumtoben hat. Da kann man so herrlich Spielen und den Schnee nur so stauben lassen. Hier kann man sehen, wie viel Spass es Kimba und mir wirklich gemacht hat.
Anschliessend durften Kimba und ich noch mit unseren Zweibeiner ins Restaurant gehen. Schön brav sind wir nebeneinander unter dem Tisch gelegen und haben uns von unserer besten Seite gezeigt. Ob es auch daran lag, dass wir vom vielen Spielen total "auf dem Hund" waren? ;o)

 

Sonntag, 24.02.2013

Wieder war ein Spaziergang mit Kimba angesagt, was natürlich auch wieder zu einem riesigen Spielanlass wurde. Wir konnten uns so richtig austoben. Danach kam Kimba mit ihren Zweibeinern mit zu uns nach Hause, wo ich ihr stolz all meine Spielsachen zeigen durfte. Damit wir aber dabei nicht zu wild in der Wohnung herumrannten, mussten wir beide an der Leine bleiben. Es hat halt fast alles schöne irgendwo einen Haken ..... *grins*

 

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