Sie befinden sich hier:    Start      Erlebnisbuch      Buch 2013      Teil 08  
Titel

Teil 08 - Juni bis Dezember 2013

Sonntag, 02.06.2013

Land unter! Die fast ununterbrochenen und starken Regenfälle vom Freitag, 31.05.2013 bis heute Sonntag, 02.06.2013 haben auch fast die ganze Linthebene unter Wasser gesetzt. Dabei waren jedoch nicht nur die Wiesen und Felder betroffen, sondern auch einige der Strassen und Wege, welche wir jeweils bei unseren Spaziergängen benutzen.

 

Sonntag, 16.06.2013

So kurz vor 12:00h packten mich meine Zweibeiner in die Autobox und fuhren mit mir in die Linthebene. Dort trafen wir auf meine Hundetrainerin und zwei Männern, welche sich hinter Filmkameras zu verstecken versuchten. Aha, wie ich mitbekam, sollte ich also zwei, drei gelernte Übungen vorzeigen und dabei für eine Trainings-DVD gefilmt werden.
Auf Grund der grossen Hitze hatte ich jedoch einfach keine grosse Lust dazu. Viel lieber wäre ich einfach im Schatten gelegen und hätte etwas gedöst. Auch Frauchen fand es auch bei über 30°C zu heiss für mich und wollte im Schatten eines grossen Baumes, welcher nur wenige Schritte vom Drehort entfernt stand, weiter machen. Gemäss den beiden Männern wäre es jedoch im Schatten nicht ideal zum Filmen und darum wollten sie nicht wechseln. Nach ca. fünf Minuten hat mein Frauchen gesagt, dass es für mich einfach zu heiss sei so an der prallen Sonne. Auch meine Hundetrainerin war dieser Meinung und hat aus diesem Grunde das ganze beendet.
Nun werde ich zwar nicht auf der DVD zu sehen sein, da ein anderer Hund diese Übungen verfilmen durfte, aber das ist mir egal – Hauptsache ich konnte dieser Hitze wieder etwas an meinem schattigen Plätzchen zu Hause entfliehen.

 

Mittwoch, 26.06.2013

Nach unserem morgendlichen Spaziergang ging es zum Bahnhof und dort natürlich in einen Zug. Die Fahrt soll nach Zürich-Enge gehen, wie ich zufällig einem Gespräch meiner Zweibeiner entnehmen konnte. Also genoss ich wieder einmal eine Zugfahrt.
Am gewünschten Zielort angekommen, musste ich dann auf einen Mini-Zug, welche meine Zweibeiner als "Tram" bezeichneten, umsteigen. In dieses klapprige Gefährt bin ich jedoch nicht so gerne rein, vor allem diese steilen Treppen waren mir nicht ganz geheuer. Gut dass die Fahrt nicht lange dauerte.
Hey, auf was gehen da meine Zweibeiner zu? So ein grosses Ding, welches auf dem Wasser schwamm, aber recht wackelig aussah. Und da wollten meine Zweibeiner mit all den vielen andere drauf? Und ich soll mit? Also, ich weiss nicht so recht..... Bei diesem schwimmenden Ding soll es sich um ein Schiff mit dem Namen "Panta Rhei" handeln. Dies sollte also meine erste Schifffahrt werden.
Etwas zögern betrat ich den Steg. Als ich aber feststellte, dass dieser widererwarten hielt, ging ich sehr selbstbewusst weiter auf die "Panta Rhei". Dort musste mich jedoch mein Herrchen auf das Sonnendeck hochtragen, weil ich auf den steilen und gut polierten Treppen immer wieder ausrutschte und herunterzufallen drohte. Auf dem Sonnendeck habe ich mich dann wieder ganz entspannt hingelegt und die Aussicht genossen, bevor ich zu dösen begann. Nach einiger Zeit wurde es meinen Zweibeinern etwas zu kühl und zügig auf dem Sonnendeck, so dass wir eine Etage nach unten in das Restaurant wechselten. Zuerst dachte ich: Schade, war doch so angenehm auf dem Sonnendeck. Aber als ich dann all die interessanten Dinge sah und die vielen neuen Düfte aufnehmen konnte, war es für mich im Restaurant vom Schiff so spannend, dass ich nicht einmal mehr zum Dösen kam.
Leider war in Rapperswil nach etwas mehr als 1.5 Stunden meine erste, aber hoffentlich nicht letzte Schifffahrt schon wieder zu Ende und wir fuhren mit dem Zug zurück.

Ein paar Fotos von meiner Schifffahrt befinden sich im "Juni 2013-Album".)

 

Samstag, 29.06.2013 und Sonntag, 30.06.2013

Dieses Wochenende war der jährliche Familienausflug angesagt, bei welchem Kimba auch dabei war. Die Reise führte uns mit Bahn und Schiff via Brunnen und Luzern nach Lenzburg, wo wir das Hotelzimmer bezogen. Meine Zweibeiner und ich hatten ein Zimmer mit gedecktem Balkon, was ich sehr begrüsste.
Da es jedoch erst späterer Nachmittag war, gingen alle zusammen (acht Zwei- und wir zwei Zweibeiner) mit dem Bus nach Hägglingen. Dort machten wir einen kurzen Dorfspaziergang, bevor es zum Nachtessen ging.

Am Sonntag war dann für die meisten Zweibeiner ein Schlossrundgang im Schloss Lenzburg angesagt. Da wir Vierbeiner nicht rein durften, gingen Kimba mit ihrem Herrchen und ich mit meinem Frauchen etwas um den Schlosshügel spazieren. Wussten Sie, dass es da wunderbare Aussichtspunkte gibt?
Am frühen Nachmittag ging es dann wieder zum Bahnhof, um mit dem Zug wieder nach Hause zu reisen.
(Die Fotos dazu befinden sich im "Juni 2013-Album".)

 

Sonntag, 18.08.2013

Endlich ein freier Tag!
Also nicht, dass ich an diesem Tag speziell frei gehabt hätte und nur rumhängen konnte (was ich ja eh praktisch jeden Tag tue ;o) – nein, ich konnte mich seit ewiger Zeit wieder einmal beim Gassi gehen frei von jeder Art von Leine bewegen. Wie ich das genossen habe .....

 

Sonntag, 01.09.2013

Wollte nur noch einmal erwähnen: Ich geniesse die Spaziergänge ohne jegliche Leine in vollen Zügen! Einfach so rumtollen ohne die lästige Schleppleine hinterher zu ziehen – was gibt es schöneres? Als Dank dafür folge ich dafür meinen Zweibeinern (fast) auf jeden Befehl, d.h. wenn sie mich rufen, kehre ich umgehend zu ihnen zurück.

 

Sonntag, 15.09.2013

Lang, lang ist her (war es irgendwann im Frühling dieses Jahres??) als mein Frauchen für mich einen grossen Hundekorb gekauft hatte. Ich hab zwar schon öfters daran geschnuppert und – ehrlich – auch schon die eine oder andere Vorderpfote da rein gesetzt, aber zum mich darin hinzulegen, dafür war ich einfach nicht zu haben. Aber heute, ich kann nicht einmal genau sagen warum und weshalb, verspürte ich einfach mal Lust dazu. OK, ich hatte schon etwas Mühe, mich einfach auf das Kissen genüsslich nieder zu lassen, so dass ich dieses durch dreimaliges mich im Kreise drehen zuerst zurechtdrückte. Dann, und wirklich erst dann, hatte ich mich soweit überwunden und konnte mich vorsichtig und noch sehr verunsichert darauf nieder lassen. Wuff, welch eine Überraschung: Das war ja richtig bequem und weich und es fühlte sich auch angenehm kühl an.
Nachtrag am 21.09.2013: Nun liebe ich es unterdessen gar, mich ab und zu im Hundekorb, hinzulegen.

 

Montag, 23.09.2013

Dieser Tag begann zwar mit einer etwas längeren Autofahrt, aber das folgende war dann ein kleiner Höhepunkt für mich: Ich fuhr das erste Mal in einer Luftseilbahn! Klar war ich zuerst etwas verunsichert, aber mein Frauchen bestieg die riesige Gondel so selbstsicher und ohne zu zögern, dass ich wusste, dass ich mich da nicht zu fürchten brauchte – und so war es dann auch. Im Gegenteil, ich genoss es sogar richtiggehend. Hui, wie es doch schwungvoll über die Masten ging und die Gondel dann leicht nachschaukelte – wuff, das krippelte ganz schön im Magen! Schade dass die Luftseilbahn auf den Säntis nur zwei Masten aufzuweisen hat, hätte dieses Gefühl gerne noch länger verspürt.
Auf dem Säntis dann die nächste Überraschung: Der erste Schnee nach diesem heissen Sommer. Ich nichts wie darauf los und im kühlen Schnee gewälzt. Wollte fast nicht mehr aufhören damit. Natürlich habe ich auch die Aussicht und die gute Bergluft genossen. Was mich jedoch mit der Zeit fast etwas nervte war, dass viele der Touristen auch ein Foto von mir machen wollten. Gut, das Foto machen alleine ging ja noch, aber auf ihre "bittenden Blicke" hin liessen mich meine Zweibeiner posieren, wozu ich nicht gerade viel Lust hatte. Aber was macht man nicht alles für seine Zweibeiner .....  ;o)

Die Bilder vom Säntis können Sie im "September 2013-Album" bestaunen.

 

Mittwoch, 25.09.2013

Meine Zweibeiner wollten das schöne und milde Herbstwetter erneut ausnutzen und mit mir in die Bergwelt zum Geniessen der Aussicht gehen. Also ging es im Laufe des Morgens mit dem Auto nach Amden. Dort durfte endlich wieder einmal mit einem Sessellift fahren. Zuerst war ich ja noch etwas ängstlich und bin gleich wieder abgestiegen, aber mein Herrchen hat mich nochmals auf den Sessel und sich neben mich gesetzt. Ich habe dann meine Pfoten über seine Beine gelegt und mich so entspannt, dass ich die Liftfahrt nach Wallau und die Aussicht genoss – vor allem der Blick von oben auf all die Zwei- und Vierbeiner war etwas Spezielles.
In Wallau gab es dann nach einer kurzen Rundwanderung mit vielen spannenden Düften und kleinen Bergbächen zu einer kurzen Mittagsrast für die mich begleitenden Zweibeinern. Anschliessend begab ich mich mit meinen Zweibeinern auf den Abstieg, während die Eltern vom Herrchen wieder die Sesselbahn dazu benutzten. Hätte ich wohl auch besser getan, stand ich doch bereits kurz nach dem Losmarschieren bei einem Durchgang von einem Viehzaun auf einen geladenen Viehdraht. Nebst dem dass es mir "eis gröber zwickt hät", bin ich auch noch zünftig erschrocken, so dass ich gleich kopflos losgerannt bin. Gut dass ich das Rufen meiner Zweibeiner noch gehört habe, sonst wäre ich wohl gleich direkt bis ins Tal gerannt. So habe ich mich dann etwas beruhigt und auf meine Zweibeiner gewartet. Aber bei jedem weiteren Viehzaundurchgang bekam mich die Angst wieder und ich weigerte mich dermassen, dass mich mein Herrchen jeweils da durch trug und meine Zweibeiner schliesslich beschlossen, den weitaus längeren Weg der Strasse entlang unter die Füsse zu nehmen.
Geschafft aber wohlbehalten und ohne weiteren Zwischenfälle trafen wir schliesslich mit einiger Verspätung in Amden ein. War ich froh, dass ich nicht mehr über die Weiden laufen musste und von Zäunen habe ich (für einige Zeit) auch die Nase voll!

Ein paar schöne Fotos von diesem erlebnisreichen Tag befinden sich im "September 2013-Album".

 

Mittwoch, 13.11.2013

Nun ist es wieder einmal soweit: Ich höre schlechter!
Nein, nein, es ist nicht so, dass ich echte Ohrenprobleme hätte, keine Angst! Es ist einfach mein "Gehörsinn auf Distanz", welcher nicht mehr so richtig will. Bin ich bei meinen 'Freigängen' (das Laufen ohne Leine) eine gewisse Distanz von Frauchen oder Herrchen entfernt, höre ich einfach ihre Rückrufe-Befehle nicht mehr. Egal wie laut sie rufen oder mit der Hundepfeife Pfiffe ausstossen – ich höre da einfach nix.
Und das Überraschende dabei: Diese "Störungen" meines Gehörs, welche einfach so und unerwartet von einem Tag auf den anderen auftraten, habe ich nur, wenn es gerade etwas Interessanteres als das Zurückkehren zu meinen Zweibeinern gibt.  :o))

 

Montag, 02.12.2013

Montags gehe ich nun oft mit Frauchen, Herrchens Vater und einem Bekannten wandern. Natürlich versuchen wir dabei immer andere Touren und Routen zu machen. Und heute hatten wir dabei ein ganz spezielles Erlebnis: Wir kamen ganz nahe bei Störchen vorbei, welche in Uznach überwintern.
Die Störche waren an und in einem Bach entlang unseres Wanderweges. Und als ob sie wussten, dass wir ihnen nichts tun würden, sind sie einfach ganz ruhig und gelassen weiter ihren "Tätigkeiten" nachgegangen.
(Die Fotos dazu befinden sich im "Dezember 2013-Album".)

 

Dienstag, 24.12.2013  -  Weihnachten

Dieses Mal gab es nicht nur einen abwechslungsreichen Spaziergang, sondern ausnahmsweise auch ein Mittagessen. Dieses bestand aus „Ab ins Beet“ (Gurken, Karotten, Birnen und Salat), Thon, etwas Nature-Joghurt, sowie etwas Hanföl und Heilerde. War ein richtiger Festschmaus!
Am Abend war dann grosse Bescherung – auf alle Fälle für mich. Meine Zweibeiner haben mir ein Päckchen gemacht, welches einen wunderbaren Duft verströmte. Nur das Papier war etwas widerspenstig. Ich musste sogar einmal eine Pause einlegen, bis ich endlich den wunderbaren Knochen ausgepackt hatte. Aber den liess ich mir dann richtig schmecken.

Gespannt auf mein Weihnachtsgeschenk? Dann nichts wie hin zum "Dezember 2013-Album".

 

Hier geht es weiter .....


© 2012 - 2018 bei stumo