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Titel

Teil 09 - Januar bis April 2014

Samstag, 29.03.2014

Wieder durfte ich etwas Neues in meinem noch kurzen Hundeleben kennen lernen: Was ein Moor ist.
Meine Zweibeiner nahmen mich mit zu einem Spaziergang ins berühmte Hochmoor bei Rotenthurm. Es soll angeblich das berühmteste Hochmoor der Schweiz sein. Umso mehr war ich natürlich sehr gespannt wie es sich anfühlt, den Moorboden unter den eigenen Pfoten zu spüren. Leider wurde ich etwas endtäuscht, denn der Boden war meistens noch gefroren oder noch mit Schnee bedeckt. Dafür durfte ich etwas auf dem ersten Schnee in diesem Jahr (und dem letzten für diese Wintersaison?) herumtollen – natürlich immer an der langen Schleppleine, da es sich beim Hochmoor ja um ein Naturschutzgebiet handelt. Da dürfen Hunde nicht einfach frei "herumzigeunern".
(Die Fotos dazu befinden sich im "März 2014-Album".)

 

Donnerstag, 24.04.2014

Heute bei der Rückkehr zum Auto von unserem morgendlichen Spaziergang stellte mein Frauchen mit Entsetzen fest, dass sie ihr Natel unterwegs verloren hat. Es muss auf den letzten zweidritteln passiert sein, denn davor hat sie noch Fotos von mir geschossen.
Frauchen brachte mich nach Hause und ging dann los, um nochmals unsere Route rückwärts bis zu jener Stelle zu gehen, bei welcher sie die besagten Fotos machte. Leider kam sie jedoch endtäuscht von der Suche zurück und veranlasste, dass ihr Natel durch den Netzbetreiber gesperrt wurde.

Am Abend machten wir uns dann zu Dritt (Frauchen, Herrchen und ich) auf zu einer neuen Suche – auch wieder unsere morgendliche Tour in umgekehrter Richtung. Frauchen gab mir die Natelhülle zum Beschnuppern, damit ich sie bei der Suche unterstützen könne. So liefen wir also los: Frauchen und Herrchen jeweils einen Wegrand absuchend, ich locker rumschnüffelnd und gemütlich umherschauend.
Tja, und wer hat dann wohl das Natel gefunden? Natürlich ich mit meiner feinen Nase! Frauchen und Herrchen hätten es vielleicht ja trotz ihres starren Blickes auf den jeweiligen Wegrand auch noch auf dem Hagpfosten entdeckt, ich wies sie aber umgehend auf meine Entdeckung hin, indem ich mit meiner Nase den Pfosten mehrmals anstubste und den Kopf Richtung Telefon streckte. Hei, war mein Frauchen überglücklich, dass ein ehrlicher Finder ihr Natel auf den Pfosten deponierte und vor allem, dass ich es fand. Sie war voll des Lobes für mich – und ich natürlich entsprechend geschmeichelt!
So fand auch dieser aufregende Tag ein glückliches Ende.

 

Samstag, 26.04.2014 bis Mittwoch, 30.04.2014

Bereits gestern herrschte bei uns im Haus eine ungewohnte Hektik: Meine Zweibeiner suchten im ganzen Haus Dinge zusammen wie Koffern, Rucksack, Hülle für meine mobile Hundehütte und verschiedene andere Sachen. Was da genau los war, verschloss sich meinen Vorstellungen.
Heute Morgen ging es nach dem für einen Samstag ungewohnt frühen Morgenspaziergang weiter: Es wurden Kleider in die Koffer gepackt, Hygieneartikel in Beutel gestopft und im Rucksack verschwanden plötzlich meine Fressnäpfe, Lieblingsspielsachen, Liegedecke und noch einiges mehr. Auch wurde eine gelbe Kühltasche mit Kühlakkus versehen und dann etwas von meinem BARF-Futter - in Zeitung eingewickelt – in diese gelegt.

Als dann auch noch meine mobile Hundehütte, welche ja mein Nachtlager war, in die Transporthülle gesteckt und alles im Auto verstaut wurde, verstand ich gar nichts mehr. Mein Frauchen muss meinen fragenden Blick bemerkt haben und klärte mich auf: Wir gehen ins Südtirol ein paar Tage in die Ferien.
Als um 10:30h von meinem Herrchen seine Eltern und seine ältere Schwester mit ihrem Lebenspartner vorfuhren, konnte die Reise losgehen. Aber für meine Zweibeiner und mich dauerte sie nicht sehr lange, denn wir mussten umkehren. Der Grund: Mein Herrchen hat vergessen, meinen Impfausweis einzustecken. Nicht gerade unwichtig bei einer Reise ins nahe Ausland. So traf man sich erst wieder nach dem Vereina-Bahnverlad in Zernez zum Mittagessen, bevor man den Ofenpass in Angriff nahm.
Am Nachmittag kurz nach 16:30h trafen wir am Reiseziel an. Beim Hotel Rössl in Rabland wurden wir bereits von Herrchens jüngerer Schwester und ihrem Mann erwartet. Zu meiner grossen Freude war auch meine Freundin Kimba dabei. So können Ferien natürlich nur super werden!

Leider war das Wetter mit uns nicht so gut gesonnen, denn es regnete sehr oft.
Dennoch brachen wir zehn (acht Zweibeiner, Kimba und ich) am Sonntag noch vor dem Mittag auf, um an der Etsch entlang nach Plaus zu wandern. Zum Hotel zurück liefen dann - auf einem anderen Weg - jedoch nur die Zweibeiner von Kimba und mir. Natürlich konnten Kimba und ich diese nicht alleine auf den Weg lassen; wäre ja auch zu gefährlich gewesen, führte die Route durch abgelegene Gehöfte.
Am Montag war dann, ebenfalls auf Grund der schlechten Witterung, eine Stadtbesichtigung von Meran angesagt. Dazu benutzten wir alle zum Leidwesen von Kimba und mir die Vinschgauer-Bahn. Sie fragen sich bestimmt nun, warum zum Leidwesen uns zwei Vierbeiner, oder? Na, weil Kimba und ich in der Vinschgauer-Bahn unsere Maulkörbe anziehen mussten. Das ist leider in allen öffentlichen Verkehrsmitteln in Italien vorgeschrieben.
Die Sonne hatte doch noch etwas Erbarmen mit uns und zeigte sich am Dienstag von ihrer besten Seite. So konnten wir alle doch noch eine grössere Wanderung in Angriff nehmen. Währen Kimba und ich wieder unsere Zweibeiner vom Hotel aus begleiteten, fuhren die anderen mit dem Auto nach Töll, um dort in den Marlinger Waalweg einzusteigen. Kurz vor unserem Ziel, dem Gasthof Schönblick, holten wir die Autofahrer wieder ein. Im Gasthof Schönblick gab es dann eine grössere und gemütlichere Rast, bevor es wieder zurück zum Hotel ging.

Am Mittwoch neigte sich der Kurzurlaub dem Ende zu. Es wurde wieder alles zusammengepackt und im Auto verstaut, bevor kurz nach 11:00h losgedüst wurde. Im Hotel Erika in Nauders wurde nach der Überquerung vom Reschenpass nochmals einen Halt eingelegt, bevor es via Vereina-Bahnverlad zurück nach Hause ging.

Natürlich haben die Zweibeiner auch von diesen Ferien Fotos geschossen, von welchen Sie ein paar im "April 2014-Album" finden können.

 

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