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Titel

Teil 12 - Januar bis Dezember 2015

Sonntag, 31.05.2015

Hey, schon nach 23:00h - eigentlich wäre es nun langsam Zeit für ins Bett, sprich in die Hundebox, in welcher ich jeweils schlafe. Herrchen war mit mir doch auch bereits noch einmal draussen um mich zu "erleichtern".
Doch was ist das? Herrchen kommt zu mir, streichelt mich und sagt, ich soll Sürmeli in Ruhe lassen, wenn sie nach draussen will oder wieder nach Hause kommt. Als ob ich der schwarzen Katzendame etwas antun würde. Die hat ja viel zu viel schiss vor mir und faucht schon auf 5m Distanz. Ja, und dann ist Herrchen einfach ins Bett gegangen, ohne mich in die Box einzuschliessen. Juppy, ich darf draussen schlafen!
Wollt Ihr noch das Beste hören? Seit dem musste ich über Nacht nie mehr in die Hundebox!

 

Freitag, 05.06.2015

Wuff, wird das wieder eine Hundehitze heute. Meine Zweibeiner haben gesagt, dass heute das Thermometer über 37°C anzeigen soll. Gut dass es jetzt am Morgen kurz vor halb acht Uhr mit etwas über 24°C noch nicht so heiss ist und ich nicht bei solch hohen Temperaturen Gassi gehen muss.
Aber auch 24°C sind schon etwas warm. Wie soll ich da den heutigen Tag mit der angekündigten Hitze überstehen? Da reichen nicht einmal mehr die kühlenden Bodenplättli im Treppenhaus etwas! Was mache ich nun? Einfach die Füsse im Bach anfeuchten reicht auch nicht als Abkühlung für den ganzen Tag. Da gibt es nur eines: Den inneren "Schweinehund" überwinden und in den Bach liegen. Gesagt, getan und gehofft, dass dies für den ganzen Tag als Kühlung anhält.
Zugegeben, der Bach war nicht tief, aber es brauchte schon einiges an Überwindung!
(Die Beweisfotos dazu finden Sie im "Juni 2015-Album".)

 

Sonntag, 07.06.2015

Heute hat Frauchen einen komischen weissen Ball dabei gehabt, welcher einfach nicht im Wasser schwimmen wollte. Ich versuchte mit meinen Pfoten den Ball wieder aus dem Wasser zu bekommen, bekam ihn jedoch einfach nie richtig mit meinen Krallen zu fassen. Also musste ich ziemlich tief in meine Trickkiste greifen und versuchte es mit (Tiefen-) Hypnose. Als dies auch nichts nutzte, bestrafte ich den Ball mit nicht beachten, aber dieser wollte einfach nicht an die Oberfläche kommen, so dass ich ihn mir schnappen konnte. Da gab es schliesslich nur noch eines: Den inneren Schweinehund überwinden, Augen zu und durch – äh – und mit der Schnauze unter Wasser tauchen, meinte ich. Und siehe da, ich kriegte diesen runden Fiesling, welcher sich die ganze Zeit unter Wasser versteckte. Natürlich habe ich meinen Sieg über den Ball entsprechend ausgekostet!
(Die Fotos zu meinem ersten Tauchgang befinden sich im "Juni 2015-Album".)

 

Dienstag, 30.06.2015

Eine sehr unangenehme, aber nicht umso lehrreiche Erfahrung machte ich heute am Lago di Poschiavo, weshalb mir dieser See immer in meiner Erinnerung bleiben wird.
Haben Sie gewusst, dass wenn man die Schnauze unter Wasser hat, nicht einatmen sollte? Ich kann Ihnen dazu aus eigener Erfahrung nur dringendst abraten, denn ein gröberer Hustenanfall ist die Folge. Seither schnaufe ich prinzipiell mit der Nase unter Wasser nur noch laut blubbernd aus.

 

Samstag, 08.08.2015 und Sonntag, 09.08.2015

Alles klar, meine Zweibeiner sind wieder einmal am grossen Rucksack packen. Dies bedeutet einen längeren Ausflug. Da kommt doch gleich Freude auf!
Als wir dann auf dem Bahnhof meine Freundin Kimba mit ihren Zweibeinern und die Eltern von meinem Herrchen trafen, wusste ich sofort, dass wieder der jährliche Familienausflug stattfand. So war ich auch nicht überrascht, aber umso erfreuter, als wir dann im Zug auch noch auf die ältere Schwester vom Herrchen und deren Lebenspartner trafen. Aber wo wird die Reise hingehen?
Als wir nach stundenlangen Zugfahrten, nur unterbrochen von ein paar Umsteigeübungen, ausstiegen, wusste ich sofort: Hier war ich bereits schon einmal vor wenigen Wochen. Auch das Gartenrestaurant, in welches wir gingen, erkannte ich umgehend am Geruch wieder. Wir waren also in Preda im Hotel Preda Kulm angekommen.

Nach dem Aufenthalt, bei welchen sich die Zweibeiner ihre Bäuche vollschlugen, ging es wieder mit dem Zug und dem Postauto weiter. Und meine Ahnung, wohin die Reise ging, bestätigte mir meine Nase umgehend, als wir am Zielort aus dem gelben Bus ausstiegen. Es roch unverkennbar nach Le Prese und ich freute mich auf ein kurzes Ankommensnickerchen im gleichnamigen Hotel.

Am Sonntag ging es dann in einem Zug mit riesigen Fenstern in den Wagons (mein Frauchen sagte einmal etwas von Panoramawagen – was immer das auch sein soll) in einer langen und ermüdenden Reise über den Berninapass zurück nach Hause.
(Ein paar Fotos von Kimba und mir gibt es im "August 2015-Album".)

 

Mittwoch, 26.08.2015

Irgendwie verstehe ich die Welt nicht mehr. Mitten in der Woche: Herrchen macht sich für die Arbeit bereit und packt gleichzeitig ein paar Sachen von mir ein? Ob er etwas verwirrt ist? Zu wenig Schlaf? Nein, kann nicht sein, denn Frauchen gibt ihm noch ein "Gudeli"" von mir aus dem Schrank. Was ist hier bloss los?
Kurze Zeit darauf ruft mich Herrchen zum Auto und ich "muss" hinten in die Box einsteigen. Wohin die Fahrt wohl geht?

Nach etwas mehr als 45 Minuten scheinen wir am Ziel zu sein. Tja und nun erkenne ich das Gebäude auch wieder. Hier hat Herrchen seinen Arbeitsplatz. Aber was soll ich hier? Einfach den ganzen Tag herumhängen?

Zu meiner Überraschung war der Morgen sehr kurzweilig. Die meiste Zeit habe ich zwar schlafend unter einem Bürotisch – entweder unter jenem hinter dem Arbeitsplatz von meinem Herrchen oder direkt ihm zu Füssen – verbracht, aber öfters haben Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen vom Herrchen vorbeigeschaut und mich freudig begrüsst. Wenn ich Lust hatte und die Begrüssung erwiderte, dann gab es auch die eine und andere Streicheleinheit.
Aber am Mittag war es plötzlich vorbei mit der Ruhe, es wurde etwas hektisch. Nun bekam ich auch mit, was los war: Herrchen nahm an einem Firmenausflug teil und ich durfte ihn begleiten. Da kamen doch gleich wieder freudige Erwartungen auf. Wo wird es wohl hingehen?

Das Ziel war der Adventure Seilpark Rheinfall in Neuhausen, wo ein Team-Meeting mit dem Titel "KITS quo vadis" stattfand. Während Herrchens Kolleginnen und Kollegen auf den Bäumen rumturnten, machten wir einen Spaziergang rund um den Rheinfall. Es ist natürlich Ehrensache, dass ich meine Pfoten in den Rhein halten und auch vom Rheinwasser einige erfrischende Tropfen entnehmen musste.
(Im "August 2015-Album" gibt es ein paar Fotos von diesem Ausflug.)

 

Sonntag, 13.09.2015

Wieder einmal war ein Klubtreffen angesagt. Ich freute mich speziell auf diesen Anlass, weil ich da meine Akita-Freundinnen Fuku und Iwa treffen würde. Eventuell waren noch weitere Akitas anwesend, ganz bestimmt jedoch einige Shibas. Diese sind mir jedoch meistens zu hektisch und nervös.

Was für eine Überraschung gleich beim Eintreffen am Treffpunkt: Das Herrchen von meinen Eltern war auch da. Der musste doch gleich entsprechend begrüsst werden!
Natürlich machten wir Akitas nach dem Essen auch einen gemütlichen Spaziergang. Aber was war das? Da hat sich doch ein Shiba in unsere Reihen eingeschlichen! Aber wir Akitas sind ja eine höffliche Rasse und somit war der Shiba samt seinem Frauchen auch herzlich willkommen.

Als grosses Finale des Klubtreffens zeigte noch kurz ein Vierbeiner sein können, welches er bei der Polizei gelernt hat. (Fast) alle Zwei- und Vierbeiner schauten der Demonstration dieses Könnens fasziniert zu.
(Fotos von diesem Klubtreffen gibt es wie gewohnt im "September 2015-Album".)

 

Montag, 21.09.2015 bis Freitag, 25.09.2015

Es gehört schon fast zum guten Ton, im Herbst für ein paar Tage ins Südtirol zu reisen. Natürlich waren auch die Eltern vom Herrchen und dessen ältere Schwester mit Partner dabei. Jedoch meine Freundin Kimba konnte mit ihren Zweibeinern nicht mitkommen.

Es muss wohl nicht erwähnt werden, dass es wieder spannende Düfte zu erschnüffeln und interessante Wege abzulaufen gab.
(Im "September 2015-Album" gibt es ein paar Fotos von diesen Ferien.)

 

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